Yin Yoga in Hamburg. Langsam, körperlich, ehrlich.
Neunzig Minuten etwas für dich tun. Im besten Fall fühlt es sich gut an. Mehr muss es nicht.
Hier geht es nicht darum, eine Haltung perfekt zu machen. Es geht darum, lange genug zu bleiben, dass der Körper sich meldet. Du legst dich hin, du sinkst in den Boden, und der Tag darf nachlassen. Drei bis fünf Minuten in einer Haltung.
Der nächste freie Abendkurs
- Start
- Dienstag, 5. Januar 2027
- Zeit
- 19:45 bis 21:15 Uhr, acht Dienstage
- Ort
- Soulspaces, Haferkamp 2, Hamburg-Barmbek-Süd
- Gruppe
- höchstens fünfzehn Menschen
- Beitrag
- 149 €, mit Kassenzuschuss bleiben dir etwa 30 bis 74 €
Der Kurs ab 3. November ist voll, für ihn gibt es eine Warteliste. Danach startet der nächste am 16. März.
Die langsame Hälfte.
Yin Yoga ist das Gegenstück zu allem, was schnell ist. Keine Sprünge, kein Schwitzen, kein Takt. Du hältst wenige Haltungen über mehrere Minuten und lässt die Schwerkraft die Arbeit machen. Was dabei passiert, spürst du eher im Bindegewebe und im Nervensystem als in den Muskeln.
Hier ist Platz für beides, das Helle und das Dunkle, ohne dass eins das andere auslöschen muss. Mehr über die Methode.
Wo du anfangen kannst.
Vier Wege auf die Matte. Such dir den, der gerade passt. Wechseln darfst du immer.
Yin Yoga
Acht Wochen, abends, wenn der Tag nachlässt. Langes Halten, Atem, Stille. Als Präventionskurs nach § 20 SGB V zertifiziert, deine Krankenkasse bezuschusst ihn.
Gezeiten
Drei Stunden: Yin, verbundener Atem im Liegen, Bewegung mit geschlossenen Augen, dann wieder Boden, Klang und Stille. Alle acht Wochen, einzeln buchbar.
Zwei Tage in der Tiefe
Ein Wochenende, das langsamer ist als dein Alltag. Über zwei Tage hast du Zeit, in die Praxis einzusinken, ohne nach einer Stunde wieder aufzubrechen.
Eine Woche raus
Eine Woche bei Meran, zusammen mit Claudia Hornig. Geübt wird morgens und abends zu sechst, gegessen an einem Tisch. Dazwischen Südtirol, oder nichts.
Ich arbeite mit dem, was sich anfassen lässt: Gewebe, Atem, Nervensystem.
Ich bin Jan. Ich unterrichte Yin Yoga in Hamburg, ausgebildet im funktionalen Ansatz nach Paul Grilley und Marianne Bentzen, also die Arbeit mit Faszien, Skelettvariation und der ehrlichen Frage, was ein Körper wirklich kann statt was er können soll. Daneben habe ich einen Hintergrund als Betrieblicher Gesundheitsmanager.
Ich verspreche dir wenig: einen ruhigen Raum, klare Ansagen, ein bisschen trockenen Humor und genug Zeit, dass dein Körper sich melden kann. Ich finde, das reicht.
Bevor du dich entscheidest.
Muss ich beweglich sein?
Nein. Beweglichkeit ist kein Eintrittspreis. Jeder Körper ist anders gebaut, und es gibt keine Haltung, die für alle gleich aussieht. Wir arbeiten mit Hilfsmitteln und mit deiner Grenze, nicht mit einem Idealbild.
Tut das weh?
Es darf deutlich ziehen: ein Gefühl, das spürbar, aber auszuhalten ist. Was sticht, brennt oder in die Gelenke schießt, ist die Grenze, an der du zurückgehst. Schmerz ist kein Ziel hier.
Drei Minuten in einer Haltung. Wird das nicht langweilig?
Manchmal lang, ja. Genau das ist der Punkt. In der Zeit kann der Körper aufhören zu kämpfen, und der Kopf darf ruhiger werden. Du musst nichts füllen.
Wird das von der Kasse bezahlt?
Die Abendkurse und die Wochenenden sind nach § 20 SGB V zertifiziert, damit beteiligt sich jede gesetzliche Kasse. Wie viel, legt sie selbst fest, und die Unterschiede sind groß: Die TK übernimmt 80 % bis maximal 150 €, die Barmer bis 100 €, die DAK maximal 75 € pro Kurs. Beim Abendkurs mit 149 € Gebühr bleibt dir je nach Kasse ein Eigenanteil zwischen etwa 30 und 74 €.
Die Erstattung bekommst du nach dem Kurs gegen Teilnahmebescheinigung, wenn du an mindestens 80 % der Termine warst. Gefördert werden bundeseinheitlich maximal zwei Kurse pro Jahr. Retreats und Gezeiten sind davon ausgenommen.
Bin ich zu alt, zu unsportlich, zu steif dafür?
Yin Yoga ist langsam und kommt ohne Kraftaufwand aus. Es eignet sich gut, wenn du eher einen ruhigen Ausgleich suchst. Wenn du gesundheitliche Themen hast, etwa frische Verletzungen, Gelenkprobleme oder eine Schwangerschaft, sag mir vorher Bescheid, dann schauen wir gemeinsam.
Was brauche ich?
Bequeme Kleidung und etwas, worin du gut liegen kannst. Matten und Hilfsmittel sind da. Sonst nichts.
Der nächste freie Abendkurs beginnt am 5. Januar.
Dienstags von 19:45 bis 21:15 im Soulspaces, Haferkamp 2 in Barmbek-Süd, acht Termine, höchstens fünfzehn Menschen. Die Anmeldung läuft online. Du bekommst sofort eine Eingangsbestätigung, die verbindliche Zusage kommt persönlich von mir.