Somatic Yin Yoga — körperlich und psychologisch.
Eine Lehrer:innen-Ausbildung in zwei Linien: dem funktionalen Ansatz nach Paul Grilley und der psychologisch-neurologischen Tiefe nach Marianne Bentzen.
Voranmeldung ab sofort. Konkrete Termine, Format und Kosten folgen Mitte 2026. Wenn du dabei sein willst, trag dich ein — ich melde mich, sobald die Eckdaten stehen.
Wer den Stoff wirklich versteht, unterrichtet anders.
Yin Yoga gut zu unterrichten heißt: zu wissen, was im Gewebe passiert, wenn jemand drei Minuten still hält — und gleichzeitig zu wissen, was im Nervensystem passiert, wenn der Kopf in dieser Stille leiser wird. Beides ist Handwerk, beides ist lernbar. Diese Ausbildung führt beide Linien zusammen.
Sie richtet sich an Yoga-Lehrer:innen, Therapeut:innen und somatisch arbeitende Menschen, die ihre eigene Praxis vertiefen und sauber weitergeben wollen — ohne Esoterik und ohne große Worte.
Was im Gewebe geschieht.
Der funktionale Ansatz nach Paul Grilley. Wir arbeiten mit Faszien, mit Skelettvariation, mit der Unterscheidung zwischen Dehnung und Kompression — und mit der Frage, was ein Körper wirklich kann statt was er können soll.
- — Funktion statt Form: Asanas analysieren
- — 14 Skelettsegmente, 10 Muskelgruppen
- — Vier Arten von Kompression sicher erkennen
- — Grüner und roter Schmerz unterscheiden
- — Faszien-Anatomie und Trainingsreize
- — Praktische Anleitung: Yin-Asanas und Zielgebiete
Was im Nervensystem geschieht.
Die psychologisch-neurologische Linie nach Marianne Bentzen. Wir arbeiten mit autonomer Regulation, mit der Wirkung langsamer Praxis auf Mandelkerne und präfrontalen Cortex — und mit der Sensibilität, die es braucht, wenn in langen Halten alte Zustände hochkommen.
- — Autonomes Nervensystem: Sympathikus und Parasympathikus
- — Atmung, Mandelkerne und Schwellenarbeit
- — Erdung als Praxis und als Pädagogik
- — Trauma-sensibles Halten — was geht, was nicht
- — Meditation als Stabilisierung der Aufmerksamkeit
- — Resonanz im Raum: was Lehrende ausstrahlen
Woher der Stoff kommt.
Paul Grilley hat den funktionalen Ansatz im Yin Yoga begründet — die Idee, dass nicht die Idealpose das Ziel ist, sondern die Variante, die zum jeweiligen Skelett passt. Sein Curriculum bildet das körperliche Fundament dieser Ausbildung.
Marianne Bentzen verbindet somatische Therapie, Neuroaffektive Entwicklungspsychologie und meditative Praxis. Ihre Arbeit ist die Grundlage für den psychologischen Teil — und für die Art, wie wir mit dem arbeiten, was in der Stille auftaucht.
Ich bin mit beiden Linien als Schüler und Lehrer verbunden und gebe sie hier weiter — übersetzt in eine deutschsprachige Praxis, die ohne Esoterik auskommt.
Was bereits feststeht.
Termine, Standort, Anrechnungsfragen und Kosten kläre ich Mitte 2026 final. Wer auf der Voranmelde-Liste steht, bekommt die Informationen zuerst — und Vorrang bei der Platzvergabe.
Bevor du dich voranmeldest.
Was kostet die Voranmeldung?
Nichts. Die Voranmeldung ist eine unverbindliche Interessensbekundung. Du gehst keine Verpflichtung ein und zahlst erst, wenn du dich nach Vorliegen aller Eckdaten verbindlich anmeldest.
Wird die Ausbildung anerkannt?
Die Ausbildung führt nicht zu einer ZPP-Zertifizierung — sie ist kein Präventionskurs nach § 20 SGB V. Sie ist eine Lehrer:innen-Ausbildung in der Linie Grilley/Bentzen. Anrechnungen bei einzelnen Verbänden (z. B. Berufsverband der Yoga-Lehrenden) kläre ich vor dem ersten Durchgang.
Brauche ich eine bestehende Yoga-Ausbildung?
In der Regel ja. Eine 200-Stunden-Yoga-Ausbildung oder vergleichbare somatische Vorbildung ist eine sinnvolle Basis. Wenn du unsicher bist, schreib mir — wir schauen, was zu deiner Vorerfahrung passt.
Kann ich mich auch nur für eines der beiden Module anmelden?
Möglicherweise. Der körperliche Teil ist die Grundlage und in sich abgeschlossen; der psychologische Teil baut sinnvoll darauf auf, lässt sich aber auch separat besuchen, wenn du eigene therapeutische Vorbildung mitbringst. Genaueres im Curriculum, das ich Mitte 2026 veröffentliche.
Trag dich ein, wenn du dabei sein willst.
Du bekommst die Eckdaten zuerst — und Vorrang bei der Platzvergabe.